Switch Head!! Switch On!!! Teil 2

Die schwere Missbilligung in der darauffolgenden Stille entging mir nicht. Trotzdem tat ich so, als ob ich Deckers Unmut nicht wahrnehmen würde. Stattdessen kurbelte meine Linke das manuelle Autofenster herunter und der klirrend kalte Winterwind wusch für einen Moment über mein vom Schlaf teigiges Gesicht wie tausend kleine Nadeln. Erneut knirschte die Nervschaltung. Ich schloss das Fenster.
»Jagen? Hältst du dich für einen Revolverhelden?«, spottete Deckers Stimme. »Trittst die Tür vom Salon ein, ja, marschierst in die Höhle des Löwen, legst den Bad Boy um und spazierst mit nem Mädchen unterm Arm wieder raus? Ist das der pubertäre Wahnsinn, der dich drückt?«

»Das war zumindest der Plan«, sage ich.

Switch Head!! Switch On!!! Teil 1

Der Anruf kam 3 Uhr Morgens. Der Nervschalter in der Hirnrinde schrillte und ich erwachte aus einem vagen, diffusen Traum. Fetzen und Schemen und die imaginierte Wärme von weißen Schenkeln verflüchtigten sich wie der Rauch einer Zigarette in der kalten Winternacht. Stattdessen: Verwirrung, Schmerz und Chaos – zuerst war mir gar nicht bewusst, was mir geschah, was aber noch im Rahmen des Standardprotokolls lag. Agenten im REM brauchten etwa zwei Minuten, bis die Nervschaltung den Körper auf Höchstleistung brachte – zwei Minuten Fegefeuerpause, sozusagen – bevor man ins Inferno geworfen wurde.

Mordfall am Ende der Welt oder das Endgültige Utopia

Zwei Kommissare versuchen kurz vorm Ende der Welt noch einen Mordfall zu lösen. Doch die rapide dahinschwindende Zeit ist nicht der einzige Gegner im Kampf für die Gerechtigkeit, denn Dunkles lauert im alles verschlingenden Nebel…